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Nichts geht mehr ohne moderne digitale Infrastruktur – darüber herrscht Einigkeit. Daher muss heute zielgerichtet investiert werden für zeitgemäße Strukturen der Zukunft. Gerade die aktuellen Krisenherde, allen voran der russische Überfall auf die Ukraine, zeigen einmal mehr: Europa muss seine Unabhängigkeit von äußeren Einflüssen stärken.

Hier spielt die digitale Souveränität eine wesentliche Rolle. Es gibt wohl zahlreiche Initiativen und Hidden Champions, aber nur wenige Weltmarktführer in der IT-Branche, und der Flickenteppich nationaler Regulierungen wächst erst langsam durch gemeinsame EU-Richtlinien zusammen. Dabei ist das gerade jetzt dringend notwendig, denn nur eine vereint handelnde Europäische Union mit einer starken Stimme nach außen und erfolgreichen eigenen Beispielen kann fairen Wettbewerb sowie Grund- und Freiheitsrechte in der Welt stärken.

Welche Bedeutung hat die Digitale Souveränität, was verstehen wir darunter? Wie kann Europa seine Digitalisierung tatsächlich selbstbestimmt gestalten? Welchen Beitrag kann Österreich leisten? Welche Sicherheitsfragen müssen dabei bedacht werden? Was kann Europa tun, um eigene Champions zu fördern? Welche gemeinsamen europäischen Standards sind erforderlich? Wie kann man dabei vermeiden, dass das Internet immer mehr zwischen den großen Wirtschaftsräumen der Welt gespalten wird? Diese Fragen und mehr werden beim Internet Summit Austria 2022, veranstaltet von ISPA – Internet Service Providers Austria, diskutiert.

29. September, 15 Uhr
Van Swieten Saal der MedUni Wien

 

Bild: © Geralt/Pixabay

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