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|April 24, 2024

Neues Gaia-X Positionspapier: Die Zukunft der datenzentrierten Verwaltung

Das neue Positionspapier Gaia-X und die Zukunft der datenzentrierten Verwaltung wurde letzte Woche auf der ADV Data Excellence Konferenz in Wien präsentiert

Auf der diesjährigen ADV Austria Digital Value / Data Excellence Konferenz wurde das in Kooperation der Gaia-X Hubs Germany und Austria entwickelte Positionspapier unter dem Titel „Kursbestimmung: Gaia-X und die Zukunft der datenzentrierten Verwaltung“ im Rahmen einer Podiumsdiskussion einer breiten Öffentlichkeit erstmals vorgestellt. Auf dem Panel waren sowohl Brigitte Lutz (Board Member Gaia-X Hub Austria & Stadt Wien) und Co-Autor und Scientist Martin Traunmüller (AIT) als Vertreter:innen des Gaia-X Hub Austria, zusammen mit Winnie Schöngut, Anna-Lena Meiners, Nora Abu-Oun, Laura Büttner-Quandt als Vertreterinnen des Gaia-X Hub Germany sowie Roland Fadrany, COO der Gaia-X AISBL vertreten.

Smart Cities und Smart Regions entwickeln sich seit mindestens 20 Jahren im Rahmen eines Digitalisierungstrends, der auf der Datenvernetzung in Städten und Regionen basiert. Der Begriff beschreibt Siedlungsräume, in denen die regelmäßige Nutzung von (ökologisch, ökonomisch und sozial) nachhaltigen Produkten, Dienstleistungen, Technologien, Prozessen und Infrastrukturen durch hochintegrierte Vernetzung mittels Informations- und Kommunikationstechnologien erreicht wird. Der nächste Schritt hin zu vernetzten, datenzentrierten Verwaltungen von Städten und Regionen ist daher von enormer Bedeutung. Einerseits werden durch den Einsatz datenbasierter Systeme öffentliche Dienstleistungen und hoheitliche Aufgaben erweitert und verbessert. Zum anderen werden immer mehr öffentliche und private Akteure entlang von (digitalen) Wertschöpfungsketten beteiligt sein. Dies wird durch die wachsende Notwendigkeit unterstrichen, nachhaltigere und widerstandsfähigere Ansätze für die städtische und regionale Entwicklung zu verfolgen und digitale Werkzeuge und Lösungen zu nutzen, um die notwendige Transformation des Energie-, Verkehrs- und Infrastruktursektors zu beschleunigen.

Das vorliegende Positionspapier zielt darauf ab, die Konzepte der datenzentrierten Verwaltung für Praktiker:innen zu erläutern, die notwendigen organisatorischen und technischen Anforderungen zu beschreiben, indem administrative Herausforderungen und rechtliche Rahmenbedingungen angesprochen und 10 Empfehlungen ausgesprochen werden. Es wird gezeigt, wie die Gaia-X-Initiative als Werkzeug für die Vernetzung von Daten das Potenzial hat, die digitale Transformation in der Kommunalverwaltung zu erleichtern. Zudem werden technische Aspekte der digitalen Transformation in der Verwaltung skizziert und eine Reihe relevanter Anwendungsfälle, die die Vorteile der Digitalisierung und Datenorientierung für Verwaltungen veranschaulichen, einem interessierten Publikum vorgestellt.

Die Teilnehmenden der Podiumsdiskussion (v.l.n.r.): Brigitte Lutz (Gaia-X Hub Austria & Stadt Wien), Martin Traunmüller (AIT Austrian Institute of Technology), Roland Fadran ( COO der Gaia-X AISBL), Anna-Lena Meiners (Civitas Connect e.V.), Winnie Schöngut (acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften), Nora Abu-Oun (Daten-Kompetenzzentrum Städte und Regionen DKSR) und Juliane Schmeling (Fraunhofer FOKUS Institut für Offene Kommunikationssysteme).

Die Teilnehmenden der Podiumsdiskussion (v.l.n.r.): Brigitte Lutz (Gaia-X Hub Austria & Stadt Wien), Martin Traunmüller (AIT Austrian Institute of Technology), Roland Fadran ( COO der Gaia-X AISBL), Anna-Lena Meiners (Civitas Connect e.V.), Winnie Schöngut (acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften), Nora Abu-Oun (Daten-Kompetenzzentrum Städte und Regionen DKSR) und Juliane Schmeling (Fraunhofer FOKUS Institut für Offene Kommunikationssysteme).