Gaia-X Hub Austria
Gaia-X Hub Austria Vision
Gaia-X Hub Austria MISSION
Der Gaia-X Hub Austria agiert als unabhängiger Think Tank und Advisor und unterstützt Entscheidungsträger:innen bei der Gestaltung von Daten-Souveränität und Interoperabilität.
Wir schaffen fundiertes Verständnis zu Architektur, technischen Standards und Marktentwicklungen und leiten daraus konkrete, umsetzungsorientierte Empfehlungen ab.
Wir agieren im Auftrag von BMIMI und BKA und stimmen uns mit anderen europäischen Initiativen (wie Gaia-X, IDSA, BDVA, DSSC) ab.
Gaia-X Hub Austria Ziele
Auf Basis der vier strategischen Handlungsfelder verfolgt der Gaia-X Hub Austria für die Jahre 2026 und 2027 folgende operative Ziele. Im Mittelpunkt stehen die politisch-strategische Mitgestaltung, die verständliche Aufbereitung komplexer Entwicklungen, die Unterstützung konkreter Anwendungen sowie die Vernetzung österreichischer Akteure mit europäischen Initiativen:
- Der Hub schafft eine strukturierte Grundlage für die politisch-strategische Mitgestaltung. Dazu wird 2026 ein Policy & Initiative Radar aufgebaut, der relevante politische und regulatorische Entwicklungen sowie Initiativen im Bereich Gaia-X und Datenräume erfasst und einordnet. Eine priorisierte Themenliste bündelt jene Fragestellungen, die für den österreichischen Standort besonders relevant sind.
- Der Hub etabliert geeignete Strukturen und Formate für den strategischen Austausch. Im Jahr 2026 wird eine Steering-Board-Struktur eingerichtet und ein erster Strategic Brief erstellt. Darauf aufbauend sind für 2027 zwei bis drei Position Papers sowie regelmäßige Strategic Briefings vorgesehen, um aktuelle Entwicklungen aufzubereiten und die strategische Diskussion zu unterstützen.
- Der Hub macht die Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten von Gaia-X und Datenräumen verständlich. Für 2026 sind das Whitepaper „Gaia-X & Datenräume“ sowie zwei bis drei Projektvideos geplant. Diese Formate sollen zentrale Konzepte erklären, praktische Erfahrungen sichtbar machen und interessierten Organisationen einen leichteren Zugang zum Thema ermöglichen.
- Der Hub bietet Orientierung bei technologischen Entwicklungen, Standards und Architekturfragen. Im Jahr 2027 sollen ein Technology & Standards Compass, eine Referenzarchitektur v1 sowie Entscheidungsleitfäden entstehen. Damit werden relevante Informationen strukturiert aufbereitet und Organisationen bei der Einordnung technischer Ansätze sowie der Vorbereitung eigener Entscheidungen unterstützt.
- Der Hub schafft einen Überblick über konkrete Anwendungsfälle und fördert den fachlichen Austausch. Im Jahr 2026 wird eine Use-Case-Landkarte erstellt, die Anwendungsfälle sichtbar macht und Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit aufzeigt. Ergänzend werden zwei bis drei aktive Working Groups aufgebaut, in denen interessierte Akteure gemeinsame Fragestellungen bearbeiten und Erfahrungen austauschen können.
- Der Hub unterstützt den Zugang zu praktischen Demonstrationen und strukturierten Anwendungserfahrungen. Für 2026 ist eine erste Version einer Demonstrationsumgebung vorgesehen. Im Jahr 2027 sollen drei bis fünf strukturierte Use Cases aufbereitet werden, um Anforderungen, Lösungsansätze und Erfahrungen aus der Anwendung nachvollziehbar darzustellen.
- Der Hub erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Organisationen und unterstützt den Einstieg in Datenräume. Für 2027 sind Matchmaking-Workshops geplant, die Akteure mit passenden Interessen und ergänzenden Kompetenzen zusammenbringen. Zwei praxisnahe Leitfäden sollen zusätzliche Orientierung bieten und die Vorbereitung konkreter Vorhaben unterstützen.
- Der Hub identifiziert relevante europäische Initiativen und definiert Schwerpunkte für die österreichische Beteiligung. Dazu wird 2026 ein EU-Landscape-Mapping erarbeitet, das einen strukturierten Überblick über relevante Aktivitäten und Anknüpfungspunkte bietet. Auf dieser Grundlage werden Schwerpunktinitiativen definiert und erste europäische Vernetzungen aufgebaut.
- Der Hub stärkt die Einbindung österreichischer Projekte in europäische Datenökosysteme. Für 2027 sind die aktive Beteiligung an ein bis zwei EU-Initiativen sowie koordinierte Beiträge zu EU-Prozessen vorgesehen. Die Vernetzung österreichischer Projekte mit europäischen Ökosystemen soll den grenzüberschreitenden Austausch fördern und die Anschlussfähigkeit nationaler Aktivitäten unterstützen.
- Der Hub wirkt an der Organisation des Gaia-X Summits 2026 in Wien mit. Die Mitorganisation des Events bietet einen Rahmen, um österreichische Aktivitäten im internationalen Gaia-X-Umfeld sichtbar zu machen, den persönlichen Austausch zu fördern und Kontakte zwischen österreichischen und europäischen Akteuren zu vertiefen.


